Aktivitäten des Deutsch-Französischen Clubs

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Deutsch-Französischer Club Freudenberg feiert sein 25-jähriges Jubiläum

Zu Gast bei unseren Freunden in Saint-Arnoult vom 25. bis 28. Mai 2017

Besuch des Comité de Jumelage aus Saint-Arnoult in Freudenberg vom 05. bis 08. Mai 2016

Der Boule-Platz

Feiern, Wandern und sonstige Aktivitäten

Kulturaustausch

Kontakte der Schulen

Ferienspiele 2017

Französisch Kochen für Erwachsene

                                     

25 Jahre Deutsch-Französischer Club Freudenberg

Text: Karin Turba-Hildenbrand, Bilder: Ralf Kern

Rund 60 Gäste trafen sich am Sonntag, 4. Dezember 2016 zur Geburtstagsfeier des DFC im Restaurant Café Badesee. Unter den Gästen 

war neben den Mitgliedern des befreundeten DFC Miltenberg auch die Abordnung aus Saint-Arnoult.

Nach dem Sektempfang stimmte Kassier Bernd Schröter die Gäste durch seine Gesangseinlage, die lautete: „ Die Getränke sind frei…“ 

(zur Melodie „Die Gedanken sind frei“)  auf den Abend ein.

 

Auch die Geburtstagsreden durften natürlich auf einer solchen Feier nicht fehlen: Der erste Vorsitzende Robert Kern begrüßte alle Gäste

und Ehrengäste und nicht zuletzt die treuen Mitglieder, die die Basis für den Verein bilden. Es wurde der verstorbenen Mitglieder in Freudenberg 

und Saint-Arnoult gedacht. Robert Kern erinnerte an die 19 Frauen und Männer, die am 6. Dezember 1991 im Hotel „Goldenes Fass“, den Stein 

zur Gründung des DFC ins  Rollen brachten.  Seither gab es unzählige Besuche in Saint-Arnoult und in Freudenberg und viele andere Aktivitäten. 

Das zeigt, dass die  „Jumelage“, so unterstrich Robert Kern, eine vitale Partnerschaft ist, die durch die Mitglieder getragen wird.

Der erste Vorsitzende dankte Herrn Bürgermeister Roger Henning und Herrn Bürgermeister a. D. Heinz Hofmann für die Unterstützung des 

Vereins. Ebenfalls dankte er,  stellvertretend für alle Vorstandsmitglieder, Herrn Jakob Lang und Herrn Martin Reuter für ihren Einsatz.

Zum Schluss betonte Robert Kern noch einmal die Grundideen des Vereins: die deutsch-französische Freundschaft und der Frieden in Europa.

 

Herr Bürgermeister Roger Henning ging zunächst auf die politische Situation in Europa ein, den Brexit, die Wahlen in Italien und Österreich. 

Angesichts dieser Entwicklungen hat der DFC, im Rahmen seiner Möglichkeiten, dieses Jahr während des Besuchs der Franzosen zwei Zeichen 

für den Frieden gesetzt. Zum einen die Reden der beiden Bürgermeister in der Frankfurter Paulskirche und zum anderen die Pflanzaktion der 

Kinder am Kriegerdenkmal. Diese beiden Aktionen bezeichnete Roger Henning als Highlights des Teils der „Jumlage“, der seit seiner Amtszeit 

stattfand. Bedauert hat er, dass der Schüleraustausch 2017 mangels Interesse nicht stattfinden wird. Jedoch lobte er die Bestrebungen, die

Tischtennisabteilung des Sportvereins und den DFC zusammen zu bringen.

 

Gérard Gallou, Vorsitzender des Comité de Jumelage begrüßte alle Gäste. Gerne wären noch weitere Mitglieder des Comités zur Geburtstagsfeier

nach Freudenberg gereist, allerdings fand zum gleichen Zeitpunkt ein Chorkonzert statt und einige Mitglieder singen in diesem Chor mit. 

Gérard Gallou überbrachte herzliche Grüße und Glückwünsche des Bürgermeisters Jean Claude Husson sowie aller Freunde aus Saint Arnoult. 

Er sagte, dass es schwierig sei, beide Vereine zu verjüngen, aber es müsse daran gearbeitet werden. Die Partnerschaft spiele ebenso eine wichtige 

Rolle wie vor 25 Jahren, betonte Herr Gallou, vielleicht noch mehr. Als starkes Symbol nannte Gérard Gallou die gleichzeitig aufgehängten Fahnen

am 22. Januar, dem Jahrestag des Elysée-Vertrages. Zum Schluss erklärte er das französische Sprichwort: „L’argent ne fait pas le bonheur“ 

(Geld bringt kein Glück) und sagte, dass der DFC heute Silberhochzeit feiern kann. Er überreichte ein Geschenk an Robert Kern.

Die erste Vorsitzende des DFC Miltenberg, Frau Hildegard Rudat überreichte ebenfalls ein Geschenk an Robert Kern. In Europa sieht sie die

 Deutsch-Französischen Clubs  als Puzzles der Deutsch-Französischen Freundschaft.  2017 wird der DFC Miltenberg 30 Jahre. Dazu wird es 

noch ein gesondertes Programm geben.  Doch schon jetzt lädt Frau Rudat alle Mitglieder des DFC Freudenberg herzlich an den Aktivitäten 2017 

des DFC Miltenberg teilzunehmen.

 

Nach dem obligatorischen Gruß aus der Küche, konnten die Geburtstagsgäste aus einer kleinen feinen Karte dann ganz nach Gusto ihr Abendessen 

auswählen. Viel Mühe und Herzblut hatte Kassier Bernd Schröter in den anschließenden Filmvortrag investiert. Über Konrad Adenauer und Charles 

de Gaulle ging es bis zu den Anfängen des DFC in den 90er Jahren. Zu den Fotos gab es natürlich etliche Anekdoten zu berichten und Erlebnisse 

auszutauschen. So klang der Abend langsam aus.

 

Bildergalerie:

                        

                        

                                     

              

                        

                                   

                            Die Vorstandschaft, von links: Bernd Schröter, Martina Lazarus, Robert Kern, Karin Turba-Hildenbrand

                            Annette Schmidt, Martin Reuter, Ralf Kern, Erika Keil, Gabi Wörner, Bürgermeister Roger Henning

 

 

Deutsch-Französischer Club Freudenberg feiert sein 20-jähriges Jubiläum

 Am 06.Dezember 1991 wurde der Deutsch-Französische Club Freudenberg e.V. gegründet. Dieses Jubiläum begingen etwa zwei Dutzend 

Mitglieder in einem würdigen Rahmen im Restaurant Cafe Badesee. Vorsitzender Jakob Lang begrüßte die Gäste bei einem Sektempfang und 

hielt einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten der vergangnen 20 Jahre, die vor allem der Stärkung der Beziehungen zur Partnerstadt 

Saint-Arnoult en Yvelelines gewidmet waren. Mit einem stillen Gedenken würdigte die Versammlung die verstorbenen Mitglieder des DFC.

                          

                       

Nach dem gemeinsam eingenommenen Menue präsentierte Bernd Schröter als Mann der ersten Stunde in lockerer Art und mit vielen originalen 

Bildern und Zeitdokumenten die Ereignisse, die zur Gründung des Partnerschaftsvereins geführt haben. Die Voraussetzung für diese Entwicklung 

wurde schon am 22. Januar 1963 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle 

geschaffen, als sie im Pariser Élisée-Palast den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit unterzeichneten.

In Deutschland und Frankreich kam es in den folgenden Jahrzehnten zu einer großen Anzahl von Partnerschaften, schilderte Schröter die 

weiteren Ereignisse. Auch in Saint-Arnoult kristallisierte sich der Wunsch nach einer deutschen Partnerstadt heraus, und so wurde dort im 

Jahre 1989 ein eigenes Partnerschaftsbüro errichtet. Der Umstand, dass in Saint-Arnoult eine Niederlassung der Rauch-Möbelwerke existierte, 

dass diese von André Devaux geleitet wurde, dass er und seine Ehefrau Linda Devaux gute Kontakte zum Firmenchef Günter Rauch hatten, 

führten in der Folge dazu, dass Delegationen aus Frankreich und Deutschland sich wechselweise in den beiden angestrebten Partnerstädten 

Besuche abstatteten. Der damalige Bürgermeister Wolfgang Heinzelmann hatte von Beginn an ein offenes Ohr für die Wünsche der französischen

Gäste aus Saint-Arnoult. Als eine Abordnung am 8. Juli 1989 in Freudenberg weilte, empfing er diese freundlich und stellte eine Partnerschaft in 

Aussicht, eine Partnerschaft allerdings, die aus den Herzen der Bürger und Bürgerinnen beider Städte erwachsen sollte und nicht nur auf dem 

Papier dokumentiert ist.

So kamen auf Anregung von Martin Reuter am 6. Dezember 1991 im Hotel Goldenes Fass 18 Saint-Arnoult-Freunde zur Gründungsversammlung 

des Deutsch-Französischen Clubs zusammen. In der Satzung wird betont: „Der Club ist ein Partnerschaftsverein. Er will die Beziehung seiner 

Mitglieder und der Bürger zur Partnerstadt St. Arnoult besonders fördern und pflegen. Durch die Pflege der Beziehungen zu Frankreich im 

allgemeinen soll zu einer besseren Verständigung in Europa beigetragen werden.“

Zwei Jahre später wurde die Partnerschaft auch von politischer Seite besiegelt. Die Unterzeichnung  der Städtepartnerschafts-Urkunde 

erfolgte am 9. Oktober 1993 in St. Arnoult und am 3. Juni 1994 in Freudenberg. In einem feierlichen Akt wurde der Partnerschaftsvertrag von 

dem französischen Bürgermeister Michel Dobremelle und seinem deutschen Kollegen Heinz Hofmann unterzeichnet und ein Partnerschaftseid 

geleistet. Mit einem Hochruf auf die deutsch-französische Freundschaft schloss Bernd Schröter seinen Rückblick.

                   

 

            

 

Zu Gast bei unseren Freunden in Saint-Arnoult

vom 25. bis 28. Mai 2017

                                       

Text: Karin Turba-Hildenbrand, Bilder: Ralf Kern

Städtepartnerschaft als Fundament für ein friedliches Europa -

Wo Freundschaft ist, wächst Frieden

Es ist zu einer liebgewonnen Tradition geworden, dass sich die Delegationen von Freudenberg und Saint-Arnoult-en-Yvelines an Christi Himmelfahrt abwechselnd in der 

jeweiligen Partnerstadt treffen. Besonders gut hatte es diesmal der Wettergott mit dem Deutsch-Französischen Club gemeint, der dieses Jahr mit 

Bürgermeister Roger Henning und einer Gruppe Jugendlicher bei herrlichem Sonnenschein nach Saint-Arnoult reiste.

                                        

                                            Beim Picknick am Vatertag mit einem Schnäpsle vom Bürgermeister und Apfelwein vom Vorstand

Beim Zwischenstopp in Verdun, dem Schauplatz der Schlacht um Verdun im Ersten Weltkrieg, zeigten sich die Frankreichfahrer sehr beeindruckt und  tief bewegt von 

den Gedenkstätten des Krieges.

           

       

Groß war dann das „Hallo“ oder besser „Bonjour“,  als die Freudenberger gegen Abend in Saint-Arnoult eintrafen. Bei der sehr herzlichen Begrüßung gab es viele 

Umarmungen und große Wiedersehensfreude, denn viele Deutsche und Franzosen kennen sich bereits über einige Jahre.

       

Unter Federführung von Francine und Gérard Gallou,  hatte das Comité de Jumelage am Freitag dieses ausgezeichnete Programm zusammengestellt:

Neben der prähistorischen Foulon-Grotte in Chateaudun, mit ihren weltweit einzigartigen  geologischen Schätzen, wurden einige Windmühlen aus dem 17. Jahrhundert 

besichtigt.

               

                           

1840 erfand dann Pierre Théophile Berton ein System, mit einem Mechanismus in der Mühle. Die bisher benutzten Stoffe an den Flügeln wurden durch Klappplatten 

ersetzt. So wurde die Arbeit des Müllers vereinfacht aber auch gesichert.

                                                           

                                                              Gemeinsames Mittagessen im Restaurant der Grottes du Foulon

 

Höhepunkt des Tages war die Bootstour in den Kanälen der Loir in der Stadt Bonneval auch „Kleinvenedig der Beauce“ genannt. Die Beauce ist eine dünnbesiedelte 

französische Bördenlandschaft und wird auch als „Kornkammer von Paris“ bezeichnet. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Beauce_(Frankreich

        

                                                                       

                                    Das Steuern der Boote erwies sich als gar nicht so einfach und manch einer übergab das Steuer dann doch lieber einem Mitfahrenden.

Den Samstag verbrachten die deutschen Gäste mit ihren französischen Gastfamilien.  Die Unternehmungen reichten von Mittelaltermarkt über Kirmes und Flohmarkt bis hin 

zur Stippvisite in Paris oder einem Ausflug in die Umgebung, wie zum Beispiel nach Chartres. Nach einer Rundfahrt entlang der Sehenswürdigkeiten von Chartres durch enge 

Gässchen und am Ufer des Flüsschens l`Eure, vorbei an den Kirchen und der Kathedrale NOTRE DAME wurde auch der restaurierte Innenraum der Kathedrale besucht.

Sehenswert war auch eine Initiative der Stadt Chratres: LES FRESQUES DE BEL AIR. ( http://cite-creation.com/les-fresques-de-bel-air-chartres-france/ )Hier wurden 

die Fassaden einer große Wohnanlage mit Kunstwerken zu verschiedensten Themen bemalt.

            

                                                   

               

                                                                                        Szenen aus Chartres

 

Traditionell fand am Samstag der Gala-Abend statt. Selbst tropische Temperaturen im Festsaal „Colombier“ konnten Deutsche und Franzosen nicht daran hindern, 

gemeinsam ausgiebig zu feiern.

           

Der französische Bürgermeister Jean-Claude Husson begrüßte die Gäste sehr herzlich und wünschte einen schönen Abend. Eine besondere Ehre wurde 

Bürgermeister Roger Henning zuteil, so erklärte Jean-Claude Husson, denn beide besuchten zusammen die Bibliothek  im „Maison Triolet-Aragon“ , die alte Mühle des 

Ehepaars Elsa Triolet und Louis Aragon in Saint Arnoult. Diese Bibliothek mit ihren über 30.000 Büchern ist eigentlich ausschließlich für Wissenschaftler zugänglich.

In seiner Rede zitierte Bürgermeister Roger Henning den früheren deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der die Bürgerinnen und Bürger, die sich in 

Städtepartnerschaften engagieren,  als Botschafter „ehrenhalber“ bezeichnete. Über den Besuch in Verdun sagte Herr Henning, dass ihn besonders bewegt hat, 

wie viele hunderttausende dort in nur 10 Monaten  starben und dass die Schlacht von Verdun nun zum Sinnbild des menschenverachtenden Stellungskrieges des 

Ersten Weltkrieges geworden ist. In diesem Krieg gab es keine wahren Sieger, so Henning, nur Frauen, Kinder und Familien, die Ihre Väter und Söhne verloren haben.

„Damit es zu so etwas schrecklichem zwischen unseren Länder nie wieder kommt – auch dazu dient unsere Städtepartnerschaft! “ so Henning wörtlich.

                                                             Mit einem Zitat  von Richard von Weizsäcker

                                                              „ Wo Begegnung ist, wächst Verständnis.

                                                               Wo Verständnis ist, wächst Freundschaft.

                                                               Wo Freundschaft ist, wächst der Frieden.“

beendete der Bürgermeister seine Rede.  Er bedankte sich bei den Gastgebern und wünschte abschließend ein vereintes friedliches Europa.

Erstmalig wurde dann der Freudenberger „Revolutions-Wein“ ausgeschenkt, den der Burgschauspielverein dieses Jahr anlässlich der Aufführung des Theaterstückes 

„Adam Lux – frei leben oder sterben“ kreiert hat. Robert Kern, der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Clubs lud die französischen Gastfamilien zum 

Besuch der Burgfestspiele im Sommer nach Freudenberg ein.

                       

                   

                   

                                                    Stimmung beim Gala-Abend mit einer Show-Einlage der Texas-Dancers!

Am Sonntagmorgen gab es nach dem gemeinsamen Frühstück bei Kaffee und Croissants sehr viele Küsschen und manch einer hatte dann doch eine Träne in den Augen, 

denn der Abschied fiel sehr schwer. Anlässlich des französischen Muttertags erhielten alle Mütter von Francine Gallou ein kleines Präsent. So kam es, 

dass Busfahrer Jürgen erst durch mehrmaliges Hupen die Abfahrt erreichen konnte und es hieß endgültig „au revoir“:

                           

                                              

 

                                                                                          Auf Wiedersehen in Freudenberg 2018!   

 

                                                           

                                                                                                                                                                                                             

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                                                       Merci beaucoup de votre hospitalité!

 

Besuch des Comité de Jumelage aus Saint-Arnoult

in Freudenberg vom 05. bis 08. Mai 2016

 

                                                                                                                                        Text: Karin Turba-Hildenbrand, Bilder: Ralf Kern

Es lebe die deutsch-französische Freundschaft- es lebe Europa!

Mit diesem Satz beendete Bürgermeister Jean-Claude Husson seine Rede am 6. Mai 2016 in der Frankfurter Paulskirche.

Die Paulskirche hatte der Deutsch-Französische Club Freudenberg (DFC) in diesem Jahr ausgewählt, um mit den französischen Freunden aus 

Saint-Arnoult-en-Yvelines die Städtepartnerschaft zu feiern und somit den europäischen Gedanken zu bekräftigen.

Ein besonderes Anliegen war es dem DFC, den Freunden aus Frankreich die Wiege der deutschen Demokratie vorzustellen. Vor nunmehr 

167 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung für Deutschland hier geboren. Das Mekka der deutschen Demokratie nannte 

Bürgermeister Jean-Claude Husson die Paulskirche in seiner Rede.

Sein deutscher Amtskollege Bürgermeister Roger Henning zitierte Max von Gagern: „Keine Macht wird ersetzen, was in den Augen der Nation 

als freier Ausdruck ihrer Selbstbestimmung bereits gewurzelt hat.“ Und fuhr fort „ Die 1944 durch Bomben zerstörte Paulskirche wurde 

nach dem Krieg als eines der ersten Gebäude in Frankfurt wieder aufgebaut.  Sie gilt als nationales Symbol für die Freiheit und 

den Geburtsort der Demokratie.“

 

Für ein verlängertes Wochenende verweilten die Franzosen in Freudenberg. Wie immer war an diesen besonderen Tagen einiges in Freudenberg 

geboten. Dem offiziellen Teil in der Paulskirche ging eine Stadtführung in Frankfurt vom Römerberg über den Eisernen Steg zum Dom voraus. 

 

Am Samstag besuchten die Freudenberger mit ihren Gästen die Stadtteile Boxtal, Rauenberg, Ebenheid und Wessental, wo sie allerorts  

herzlich begrüßt und empfangen wurden. Überall wurde eine kleine „Ortsrunde“ gedreht und die Ortsvorsteher und ihr Team erläuterten 

die jeweilige Chronik auf deutsch und auf französisch. Natürlich durfte die eine oder andere Anekdote nicht fehlen. Auch für die Bewirtung 

sorgten die Stadtteile bestens. In Wessental endete die Tour durch die Stadtteile. Rund um das „Backhäusle“ verwöhnten 

Ortsvorsteher Roland Hildenbrand und sein Team die Deutschen und die Franzosen mit leckerem Flammkuchen und bereiteten allen einige 

unvergessliche Stunden. Gut gestärkt und bester Laune ging es dann bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Freudenberg.

 

Den Abschluss des Besuchs bildete der Interkulturelle Abend in der Turnhalle. Bei gutem Essen und gutem Wein traf man sich zum 

geselligen Beisammensein, das durch ein kleines, aber feines Programm  abgerundet wurde.

 

Die Bilddokumentation in chronologischer Reihenfolge:

 

                                         

                       Sektempfang in der Aula der Lindtal-Schule: Altbürgermeister Heinz Hofmann, Bürgermeister Roger Henning, Bürgermeister Jean-Claude Husson  

                                                                               

                                                           Begrüßung durch Vorstand Robert Kern und Stellvertretende Vorsitzende Gabi Wörner

 

Besuch in Frankfurt

           

                        Frankfurt: Auf dem Römerberg                                                             Auf dem Eisernen Steg

                                                                                                         

                                               

                                           Am Dom                                                                     Vor der Paulskirche

                              

                                                            Die Paulskirche ist für unseren Besuch reserviert!                                                           

               

                             Die Reden von Bürgermeister Roger Henning und Bürgermeister Jean-Claude Husson in der Paulskirche

                                                     

                                                                                    Gruppenbild in der Paulskirche     

                                                                                      

Die Ortsteile von Freudenberg kennen lernen

                                      

                                            In Boxtal mit Ortsvorsteher Peter Eckert: Am Froschbrunnen

                

                                                                      Der Friedhof und die Lourdes-Kapelle

                           

                            In  Rauenberg an der Raubachhalle,                                                      Auf dem Dürrhof, 

                         mit Stadträtin Margarete Schmidt                                              mit Renate Vollmer und Volker Steuer           

 

                                                                

                                                                Ein selbstgebranntes Schnäpsle für die Gäste! 

                    

                                 In Ebenheid mit Ortsvorsteher Manfred Arnold                                   Am Tennenhof in Ebenheid

   

                   

                                   In Wessental, am Backhäusle                                                   Eine Obstpresse als Dorfschmuck

                       

                      Es gibt Köstliches aus eigener Herstellung                                             Ortsvortseher Roland Hildenbrand präsentiert die Flammkuchen

                                                                         

                                                                            Fleißige Hände beim Anrichten der Köstlichkeiten

 

                                                      

                                                                               Zum Galaabend in der Turn- und Festhalle

                                     

                                                                          Die Künstlertruppe aus Saint-Arnoult tritt auf

                                   

                                                                                         Familie Haas als die drei Tenöre 

                                                    

                                                                        Vorhang auf für die tanzenden Puppen des Carnevalvereins Finkenbrüchle!

 

                                                                      

                                                                                    Diana Figueredo mit Background-Singers aus Saint-Arnoult

 

                                                                       

                                                                                                          Unser tolles Servicepersonal

 

Der Abschied am Sonntag Morgen

                                                   

 

                            

                                   Ein Muttertagsherz für alle Damen               Fahrer Pedro möchte in Freudenberg bleiben, Udo Hildenbrand übernimmt das Steuer

                                                                            

                                        

                                                                             Au revoir 2017 in Saint-Arnoult!

 

 

 

Der Boule-Platz

Im wunderschön angelegten Main-Vorland von Freudenberg entstand neben vielen anderen Gestaltungselementen auch ein neuer Boule-Platz. Der Deutsch-Französische Club mit seinem Vorsitzenden Jakob Lang hat sich bereit erklärt, die Patenschaft für die Anlage zu übernehmen. 

Die offizielle Eröffnung fand am Sonntag, den 10. Mai 2009 durch Bürgermeister Heinz Hofmann statt. Vor zahlreichen interessierten Zuhörern wies er auf die wichtige Rolle der Mainanlagen als Begegnungsstätte für die Bewohner und Gäste der Stadt hin.

 

                       

               "Besondere Plätze, die zum Treffpunkt für Jung und Alt werden, erhöhen die Attraktivität einer Stadt."

Weiter betonte er, der Boule-Platz sei "ein Treffpunkt, der zum Verweilen und zur Nutzung einlädt". Dann schritt Bürgermeister Hofmann zum ersten offiziellen Wurf mit einem Boule-Set, das eigens aus diesem Anlass von Francoise Poussineau, seiner Amtskollegin in Saint-Arnoult nach Freudenberg übersandt worden war.

                       

 

Jakob Lang gab eine kurze Einführung in die Regeln des Spiels und lud die Gäste zum Mitspielen und zu einem kleinen Fest mit französischem Flammkuchen und Wein ein.

 

                       

 

Regle du jeu de Petanque (Spielregeln - Boule/Petanque)

Petanque ist ein spannender Spielsport. Überwiegt das Spiel, heißt's Boule (Buhl), überwiegt der Sport, heißt's Petanque (Petank).
Frankreich, das Ursprungsland dieser süchtig machenden Freizeitbeschäftigung, ist ohne Bouleplätze und dem Klicken der Kugeln nicht vorstellbar. Man sagt, es gibt mehr Boulekugeln als Zahnbürsten bei unseren französischen Nachbarn. Petanque wird von 2 Mannschaften gespielt, allerdings in verschiedenen Formationsvarianten: * Tete à tete: 2 EinzelspielerInnen mit jeweils 3 Kugeln * Doublette: 2 Mannschaften mit jeweils zwei SpielerInnen; jede(r) hat 3 Kugeln * Triplette: 2 Mannschaften mit je drei SpielerInnen und jeweils 2 Kugeln. Bei einer Triplette - oder Doublettepartie sind also immer 12 Kugeln am Spiel beteiligt.

Grundsätzlich kann auf jedem Grund gespielt werden. Sehr weicher Boden macht das Spiel - und das will schon was heißen - uninteressanter. Ein glatter, fester Boden macht das Spiel unkalkulierbar und zufälliger. Ideal sind Parkwege, Aschenplätze und halt "Bouleplätze".

Es wird gelost, welche Mannschaft beginnt. Der Besitz der Zielkugel ist für die Taktik des Spiels von nicht unerheblicher Bedeutung. Ein Spieler der beginnenden Mannschaft zieht einen Kreis von ca. 50 cm Durchmesser. Er stellt sich in den Kreis und wirft das "Schweinchen" - die Zielkugel hat viele Namen - auf eine Entfernung von 6-1o Metern.
Das Schweinchen sollte ca. 1m von Hindernissen entfernt liegen. Dann versucht er, seine erste Kugel möglichst nah am Schweinchen zu platzieren.
Nun ist in jedem Fall die andere Mannschaft an der Reihe; und zwar solange, bis sie eine Kugel näher an die Zielkugel gespielt hat oder bis alle Kugeln "verspielt" sind. Dann ist wieder das erste Team dran. Man darf die Kugel des Gegners auch "wegschießen". Dies ist sinnvoll, wenn diese Kugel sehr nah am "Schweinchen" liegt. Allerdings sollten aus taktischen Gründen nicht alle Kugeln "verballert" werden.
Die Lage der Zielkugel kann sich während des Spiels verändern. Von Profis wird das "Spielen" der "Sau" - so wird die Zielkugel auch genannt - hin und wieder - meist als letzte Rettung - auch absichtlich versucht.
Wenn alle Kugeln gespielt sind, werden die Punkte gezählt. Die Mannschaft, die der Zielkugel ( Schweinchen, Sau, Cochonnet) am nächsten liegt, erhält einen Punkt.
Ist die zweite Kugel auch besser platziert als die beste Gegenkugel bekommt sie zwei Punkte. Bei Doublette und Triplette sind somit in einer Aufnahme - so nennt man einen Spielabschnitt mit gespielten 12 Kugeln - gegebenenfalls bis zu 6 Punkten zu gewinnen.


Der Gewinner der Aufnahme wirft das Schweinchen in etwa an der Stelle wo es gelegen hat. Die nächste Aufnahme hat damit begonnen.
Das Spiel ist gewonnen, wenn eine Mannschaft 13 Punkte hat. Im "schlimmsten" Falle sind dazu 25 Aufnahmen nötig. Es steht dann 13:12 . Und eine Mannschaft ist maßlos traurig; die andere maßlos glücklich.

 

 

Gemeinsame Sitzung der erweiterten Vorstandschaften in Metz 

am 24. und 25. Oktober 2015

Städtepartnerschaft auf „Frischzellenkur“

Freudenberg/Saint-Arnoult. „Was bleiben soll, muss sich ändern.“ Unter diesem Motto trafen sich zu einem arbeitsreichen Wochenende 

die erweiterten Vorstandschaften der deutsch/französischen Partnerschaftsvereine von Freudenberg und Saint-Arnoult auf halbem Wege 

in Metz. Die 22 Teilnehmer hatten sich vorgenommen, gemeinsam darüber nachzudenken, wie man die inzwischen über 20 Jahre bestehende

 Partnerschaft zwischen Freudenberg und Saint-Arnoult mit neuen Impulsen attraktiver gestalten könnte.

 Die organisatorische Vorbereitung bezüglich Übernachtung, Verpflegung und Tagungslokal hatte die Vorstandschaft des Comité de Jumelage 

von Saint-Arnoult übernommen, die programmatischen Überlegungen zum Ablauf des Seminars oblagen den Freudenbergern. Sehr zielführend

 aber dennoch offen moderierten Martin Reuter und Annette Schmidt die zweisprachig geführte Diskussion, bei der es nach einer kurzen 

Vorstellungsrunde zunächst um die Feststellung des Ist-Zustandes der Partnerschaft ging. Die darauf folgende Auswertung des 

Themenspeichers ergab drei Fragestellungen: Wie können junge Familien für die Partnerschaft begeistert werden, was kann unternommen

 werden, dass die Begegnungen nicht in Routine erstarren und schließlich, haben wir nicht als deutsch-französische Partner die Pflicht, 

einer in vielen europäischen Staaten zu beobachtenden Destabilisierung Europas entgegen zu wirken? Letzteres wurde von den Teilnehmern

 ernsthaft diskutiert, doch war man der Meinung, dass die Städtepartnerschaft als solche schon einen guten Beitrag für den Frieden in Europa

leistet. So befassten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen mit der Sammlung von Vorschlägen zu den beiden ersten Fragen. Die Ergebnisse der 

Arbeitsgruppen trugen Jakob Lang und Karin Turba-Hildenbrand am zweiten Sitzungstag vor, wobei man die Umsetzung der Vorschläge 

den jeweiligen Vorstandschaften überlassen wollte. In der Schlussrunde freute man sich über den freundschaftlichen und herzlichen Geist 

dieses Treffens, auch dass man ein solches Treffen unbedingt wiederholen sollte, ja dass man dies schon vor Jahren hätte beginnen sollen. 

Es wurde außerdem beschlossen, die gemeinsam gefertigten Protokolle den beiden Bürgermeistern der Partnerstädte vorzulegen. In der 

guten Hoffnung auf einen Fortbestand der Städtepartnerschaft nahmen alle ein gemeinsames Mittagessen ein, bevor man sich auf die 

Heimreise machte.

Bildergalerie:

                       

                                                                                    

           

                     

                                                                                                       

Freundschaft via Internet bekräftigt

 Eine außergewöhnliche Begegnung fand am 30. Mai gleichzeitig in der Aula der Lindtal-Schule in Freudenberg und im Kinosaal „Le Cratere“ in Saint Arnoult statt. Auch die Kinder und Jugendlichen vom Schulprojekt zwischen Freudenberg und Saint Arnoult waren zu diesem Ereignis eingeladen worden, damit sie sich wiedersehen könnten. Jedoch die meisten waren wegen anderer Aktivitäten in beiden Städten verhindert, und so waren nur etwa zwei Dutzend Erwachsene erschienen. Nachdem die Internet-Verbindung zwischen beiden Partnerstädten aufgebaut war, konnten über Kameras und Bildwände freundschaftliche Grüße ausgetauscht werden. So freuten sich die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, Robert Kern und Gerard Gallou über das Wiedersehen so kurz nach dem realen Besuch in Frankreich. 

               

                                                        Robert Kern begrüßt die Teilnehmer in Freudenberg und Saint Arnoult

Der Hauptanlass dieser Video-Konferenz waren die beiden Freundschaftsfahnen, die beim vorjährigen Besuch vom damals noch amtierenden Bürgermeister Heinz Hofmann gestiftet worden waren und die an das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft erinnern.

                                       

                                     Bürgermeister Roger Henning und Alt-Bürgermeister Heinz Hofmann vor der Freundschaftsfahne

 Der Bürgermeister verband damit den Wunsch, dass die Fahnen zum gleichen Zeitpunkt in beiden Städten gehisst werden sollten. Heinz Hofmann, nun im Ruhestand, war mit seiner Frau gekommen und zeigte sich erfreut, dass moderne Technologie es nun ermöglichte, seine Idee zu verwirklichen. Nachdem auch Bürgermeister Roger Henning und Daniel Viturat – er vertrat den  Bürgermeister von Saint Arnoult – Grußworte gesendet hatten, konnten sich einige Bürger der Partnerstädte persönliche Worte der Wiedersehensfreude übermitteln. Zum Abschluss prostete man sich fröhlich zu – die Franzosen mit deutschem Bier und die Freudenberger mit französischem Rotwein.

               

                               

 

       

Sonntagsausflug des Deutsch-Französischen Clubs

am 10.September 2017

Auf den Spuren von Julius Echter

 

Ziel des diesjährigen Jahresausfluges des Deutsch-Französischen Clubs Freudenberg war die hochkarätige Ausstellung unter dem Titel 

„Julius Echter – Patron der Künste“ des Martin von Wagner Museums in Würzburg. Der gebürtige Freudenberger, Dr. Markus Maier, Kurator 

der Ausstellung, begrüßte die Mitglieder des Clubs und ihre Gäste  recht herzlich.

Anlässlich des 400. Todestages von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1545 – 1617) waren hier rund 200 Exponate  zu bestaunen. 

Einen sehr guten Einblick in das Wirken von Julius Echter gab Dr. Markus Maier in seiner sehr interessanten und aufschlussreichen Führung. 

Sogar ein Bildstock aus Freudenberg, wenn auch leider nur als Fotografie, zierte die Ausstellung.

 

Zum Abschluss des Ausfluges kehrten die Freudenberger in den Würzburger Hofbräu Keller ein, genossen typische fränkische Spezialitäten 

und das eine oder andere Julius-Echter-Bier.

Bildergalerie:                                                             

                             

                                 

                                Die bronzene Grabplatte sollte das Andenken an Julius Echter über sein irdisches Dasein hinaus wahren.  

                               

            Die Spuren Julius Echters im fränkischen Raum: Ein kunstvolles Altarbild, ein Bildstock in Freudenberg, das Modell der "Echtertürme".

                           

                                                            Julius Echter im Familien-Wandteppich und im Original-Porträt

                  

                                       Bücher für den Fürstbischof in der Hofbibliothek, in weißem Schweinsleder gebunden und mit dem Echter-Wappen geziert.

Text: Karin Turba-Hildenbrand, Bilder: Ralf Kern

                                  

Ausflug zur anderen Mainseite im Oktober 2016

Unser diesjähriger Herbstausflug führte uns am 23. Oktober 2016 ins benachbarte „Ausland“ nach Hasloch, also nach Bayern. Rund dreißig

 Interessierte, darunter einige Mitglieder des befreundeten DFC Miltenberg, besuchten dort das Hammermuseum der Firma Kurtz Ersa. 

Zuerst gab es eine sehr interessante und anschauliche Führung durch die Ausstellung in der Kohlenscheuer, mit einem Überblick über die 

Entwicklung der Firma in den letzten 235 Jahren.  Es folgte die Besichtigung des Eisenhammers und natürlich durfte die Schmiede-Vorführung 

durch den Freudenberger Schmied Otto Haamann nicht fehlen. Neben der Schmiedekunst und vielen technischen Details gab Otto Haamann 

auch die eine oder andere Anekdote zum Besten.

Mit viel Wissen rund um den Kurtz Ersa Konzern und dem Eisenhammer bestückt, ging es dann weiter zur Kartause Grünau zum Mittagessen. 

Fangfrische Forellen und andere Spezialitäten wurden hier serviert. Die Wanderer unter uns hatten Glück, denn es kam sogar ein wenig Sonne 

zum Vorschein. Ein schöner Sonntag.

         

        

 

                                                                  

 

Kulturaustausch

Vom 8. bis 15. März 2009  fand in Saint Arnoult der 15. Salon d´Art du Colombier statt. Neben vielen Künstlern aus ganz Frankreich war auch Holzbildhauer Horst Walter aus Freudenberg-Rauenberg mit drei Holzskulpturen vertreten. Die Vorarbeiten für die Präsentation der Werke von Herrn Walter wurden auf französischer Seite von Francine und Gerard Gallou und auf deutscher Seite von Jakob Lang getätigt. Mehr zur Arbeit von Horst Walter unter www-kunst-aus-holz.de ...

 

                                               

                                                            Katalog der Kunstausstellung in Saint-Arnoult

 

               

                      Die drei ausgestellten Werke: "DIE TRÄGERIN/la porteuse", "DER SCHREI/le cri" und "TANGO"

 

Kontakte der Schulen

Freundschaft zu einem Partnerland kann man auch bereits im zarten Erstklassalter pflegen ... dies praktizieren die Erstklässler der Lindtalschule und die Kinder der Ecole maternelle Guhermont in St. Arnoult mit der Leiterin, Mme. Béatrice Riom.  Der Kontakt wurde hergestellt durch Mme. Francine Gallou und mit Unterstützung des Leiters der Lindtalschule, Rektor Wilfried Hönl. So erfahren die Kinder in St. Arnoult z.B. vom Brauchtum an St. Martin, unsere Erstklässler backen eine Galette des Rois, die Kinder in St. Arnoult besuchen den Salon d´Art du Colombier und betrachten die Bilder von Frau Walldorf, sie erhalten Bastelanleitungen für Masken, die sie am dortigen Frühlingsfest tragen. Lehrerin Gabriele Wörner findet es toll, dass ganz viele Kinder unserer Lindtalschule die Partnergemeinde gut kennen - Frau Gallou ist eine bestens bekannte Vertreterin, die Schule und Kindergarten mehrfach besuchte und beim Einkaufen in Freudenberg angesprochen wurde: "Ach, Sie sind die Lehrerin aus Frankreich?"

 

                                              

 Die „Portraits“ der jungen Freunde aus Saint-Arnoult schmücken das Klassenzimmer der Erstklässler in der Lindtalschule Freudenberg.

24. bis 29. August 2017:

Fahrt unserer Jugendlichen nach Saint-Arnoult-en-Yvelines

 

Französisch vis-à-vis

Jugendgruppe aus Freudenberg reiste in die Partnerstadt

 Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten 18 Jugendliche und 8 Erwachsene aus Freudenberg im August in der französischen Partnerstadt 

Saint-Arnoult-en-Yvelines. Bei herrlichem Ausflugswetter startete die Gruppe mit dem Bus Richtung Frankreich.  Eine erste große Rast gab es 

dann in der französischen Stadt Metz. Neben der eindrucksvollen Kathedrale wurden hier die vielfältigen Auslagen in den Markthallen bestaunt. 

Über Paris, natürlich konnte man vom Bus aus den Eiffelturm sehen, ging es weiter zu den Freunden nach Saint Arnoult. Gegen Abend warteten 

die Franzosen schon mit Spannung auf Ihre Gäste.  Dank der sehr  guten Organisation, sowohl auf französischer als auch auf deutscher Seite, hatten 

alle Jugendlichen rasch „ihre“ Gastfamilie gefunden.

 

Für den folgenden Vormittag stand dann das Eisenbahnmuseum in Rambouillet auf dem Programm. Nachmittags dann ein Höhepunkt des Ausflugs: 

Der Besuch des Schwimmbads „L’Odysee“. In mehr als fünf Innen- und zwei Außenbecken inklusive Rutsche und Whirlpool hatten die Jugendlichen 

mächtig Spaß. Bewundert wurden dann die Lichtspiele in der Stadt Chartres am Abend nach Einbruch der Dunkelheit. Unterlegt mit Musik, waren alle 

wichtigen Gebäude beleuchtet und es gab überall kleine Attraktionen in Form von Farbspielen.

 

Nach der obligatorischen Stadt-Rallye am drauffolgenden Tag, traf man sich anschließend im Jugendzentrum der Stadt zu „Spaß und Spiel“. Besonders 

die „Mannequin Challenge“ hatte es der Jugend angetan. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Aktivitäten in den Familien. Es gab kein Programm und jede 

Familie konnte für sich entscheiden, wie sie den Tag mit ihren deutschen Gästen verbringen wollte. Hoch im Kurs stand natürlich die Hauptstadt Paris, daneben 

auch Versaillles.

Nach dem Besuch des Heimatmuseums ging die Fahrt ein paar Orte weiter, nach Ymeray zu einer stillgelegten Eisenbahnstrecke. Sicherlich ein weiterer 

Höhepunkt der Fahrt: Hier war nun Sport angesagt, denn die Jugendlichen fuhren jeweils zu viert mit einigen  Draisinen durch die Lande. Der einstündige 

Hinweg war für die jeweiligen „Fahrer“ etwas beschwerlich, denn es ging kontinuierlich bergauf. Die zur Rückfahrt eingeteilten „Fahrer“ hatten Glück und 

konnten sich bergab entspannen.  Ein gemütlicher Abend im Gemeindezentrum „Colombier“ rundete den Aufenthalt ab. Schon am nächsten Morgen hieß es dann  

Abschied nehmen und „merci und au revoir“ sagen. Zur großen Freude der Organisatoren haben sich einige französische und deutsche Jugendliche bereits für 

2018 zum Gegenbesuch  in Freudenberg verabredet!

Text:  Karin Turba-Hildenbrand

Fotos: Virginie Poisson und Robert Kern

Bildergalerie

                

        

                     

                        

         

                                     

   

                                                               

                       

 

 

06. bis 11. Juli 2016

Französische Schüler und Jugendliche auf Gegenbesuch in Freudenberg  

                           

                                 

Fußball, Kultur und Brezeln

Facettenreiches Programm beim deutsch-französischen Austausch

 

Mit einem herzlichen „Willkommen“ wurden am Mittwoch, 06. Juli gegen Abend 13 Familien aus der französischen Partnerstadt St. Arnoult-en-Yvelines in Freudenberg 

empfangen. Nach einer anstrengenden 12-stündigen Busfahrt, bedingt durch Staus rund um Paris, ließen sich die Franzosen abends bei ihren Gastfamilien verwöhnen.

                                                                    

Am Donnerstagvormittag stattete man der Lindtalschule Freudenberg und der Eichwald-Grundschule Rauenberg einen Besuch ab, verbunden mit einem Abstecher zum 

Dürrhof. Nachmittags bummelten die französischen Familien durch Wertheim und besichtigten das Glasmuseum. Am Abend verfolgten Deutsche und Franzosen gemeinsam 

das spannende EM-Halbfinale.

                    

                   

Freitags war Kultur in Würzburg angesagt: Mit einer speziellen Kinderführung wurde den französischen Kindern die Geschichte der Feste Marienberg erklärt. 

Nach einer Stärkung am Rande der Weinberge, folgte das Highlight des Tages: Die Führung in der Residenz durch die Leiterin des Tourismus- und Kulturbüros 

Freudenberg Frau Caroline Becker und das in französischer Sprache. Unsere Gäste staunten über den Glanz der Residenz, die hier und da an Versailles erinnerte.

Am Samstag wurde in einer symbolischen Aktion das Kriegerdenkmal in Freudenberg von 40 französischen und deutschen Kindern auf Initiative von Herrn Bürgermeister 

Roger Henning bepflanzt. Die Vorleistung und Durchführung der Aktion übernahm der Obst- und Gartenbauverein. In seiner Rede zitierte 

Herr Bürgermeister Roger Henning unter anderem Carl August Sandburg mit den Worten: „Stell’ Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ Den Abschluss der Zeremonie 

bildete das Steigenlassen von Luftballons in den Farben der jeweiligen Stadtwappen rot/gelb für St. Arnoult und blau/gelb für Freudenberg. Unterhalten wurden die 

Kinder durch den Zauberer Bennini aus Boxtal. 

 

In der Pizzeria „Pinocchio“ stärkte man sich gemeinsam für die anschließende Stadtrallye. Bei strahlendem Sonnenschein gab es Nachtisch am Eis-Café und nicht nur 

das lecker Eis kühlte, sondern auch das Quellwasser des Kneipp-Beckens im Rosengarten. Abends trafen sich alle in der Aula der Lindtalschule zum geselligen Abend 

bei typisch deutschen Schnitzeln.

                                                                        

                                                   

                                                                                       

                    

Der Sonntag stand den Familien mit ihren Gästen zur freien Verfügung. So mancher sonnte sich im Badesee, ein Teil fuhr nach Bad Mergentheim in den Wildpark 

oder radelte nach Bürgstadt und Miltenberg. Nicht versäumen wollten die Franzosen zusammen mit ihren deutschen Freunden natürlich das EM-Endspiel zwischen 

Frankreich und Portugal. 

Unvermeidbar waren hier  - leider - die Tränen der französischen Fußball-Fans.

                                                                        

 Am Montag flossen wieder Tränen, denn der Abschied war da. Ein kleines Trostpflaster gab es für die Gäste in Form mehrer Tüten der beliebten Brezeln. 

Busfahrer Pedro hupte zur Abfahrt, noch schnell die obligatorischen Küsschen und es hieß „Auf Wiedersehen“!

                               

                                                                           

                                               Text: Karin Turba-Hildenbrand

                                                Bilder:  Ralf Kern               

 

         

Ferienspiele 2017

Französische Lebensart erlebten 20 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren im Rahmen der Ferienspiele Freudenberg. Am Mittwoch bereiteten 

sie in der Küche der Lindtalschule ein umfangreiches französisches Menü zu und erfuhren vieles über das Leben in Frankreich. Betreut wurden 

sie dabei von zehn Helfern des Deutsch-Französischen Clubs (DFC) unter der Leitung von Gabi Wörner und der Freien Wähler Freudenberg mit 

Beikoch Heiko Brand.  

 

Bereits seit 1996 ist der DFC beim Programm dabei, seit einigen Jahren unterstützt durch seinen Partner. Zu den Helfern gehörten auch einige 

Kinder, deren Elternteile jeweils deutscher und französischer Abstammung sind, für die Vereine ein Zeichen der Freundschaft der Menschen 

beider Länder. In diesem Jahr hatten die Verantwortlichen die Normandie als Region ausgewählt. So erfuhren die Kinder vieles über die dortigen

 Sehenswürdigkeiten und historischen Persönlichkeiten. 

 

In der Küche erledigten die Kinder alle Zubereitungsarbeiten selbst. So gab es zunächst einen französischen Aperitif mit Canapés. Weitere 

Gruppen bereiteten einen bunten Maissalat als Vorspeise und eine Tarte Normande für den Hauptgang zu. Auch die typischen Crepes durften 

nicht fehlen. Ganz nebenbei lernten die Kinder einige französische Begriffe kennen und dekorierten ihre Speisen im Landesdesign des französischen 

Nachbarn. 

Text: Birger-Daniel Grein

Bilder: Ralf Kern  

Bildergalerie:

                                      

                       

                   

        

Französisch Kochen für Erwachsene im März 2017

Ein französisches Ostermenue hatte Rosi Lang ausgewählt, um wiederum einen Kochabend nach französischer Art mit rund 20 Teilnehmern 

in der Schulküche der Lindtal-Schule vorzubereiten und natürlich auch zu genießen. Zu Beginn bedankte sich Ralf Kern im Namen des DFC bei 

ihr und ihrem Ehemann Jakob Lang für die aufwendige Vorbereitung. Den Gästen konnte er ein kleines Rezeptbüchlein zum Nachkochen 

aushändigen. Dann machten sich die Köche und Köchinnen an vier Kochstellen an die Arbeit, während einige Nichtköche die Tafel festlich 

eindeckten. Nach dem Apéritif wurde als Vorspeise ein Eugenie-Salat gereicht. Die Hauptspeise bildeten geschmorte Lammstelzen mit 

Kartoffelgratin nach Art von grüne Bohnen mit Speck. Zum Nachtisch genoss man feine Erdbeerschnitten aus Blätterteig mit 

Sahne. Der Abend klang bei guten Gesprächen erst gegen Mitternacht aus, ganz so, wie es in Frankreich üblich ist.

Bildergalerie:

           

                       
                       
              

 

                       

             

 

                                     

 

 Voilá! Bon appétit, a bientôt!

 

                                                                                                 

 

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Stand:13.09.2017